Nachdem wir Gestern sehr erfolgreich in Merzenich am Bahnhof Brötchen und Grüne Inhalte verteilt haben, haben wir die Aktion heute Morgen von 6:15 Uhr bis 8:45 Uhr in Jülich wiederholt!
Toller Tag in Jülich!
Ich möchte mich hier einmal kurz bei den Kollegen in Jülich bedanken – Anlässlich des 25 jährigen Jubiläums der Bündnis 90/ Die Grünen in Jülich gab es einen bunten Tag auf dem Bio Bauernhof Jumpertz in Jülich. In netter Atmosphäre gab es leckere Speisen und Getränke, viel Information, eine “historische Plakatwand” (mit Grünen Plakaten aus mehreren Jahrzehnten), tolle Live Musik von Virginia Lisken, Infos zu Ökostrom, Verkaufsstände und gemütliche Ecken zum sitzen und klönen!
Ein kurzes Video vom gelungenen Tag habe ich in der Videorubrick dieser Seite eingestellt!
Videos
09.05.2010
Wir haben es uns verdient! Wahlparty im KIT in Düsseldorf!
07.05.2010
Mit der Grünen Jugend Düren zur Demo des Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt
05.05.2010
Klasse Aktion am illegalen Kraftwerksbau in Datteln!
04.05.2010
Heute besuchte uns Cem Özdemir in Düren. Teile der Statements und Gespräche mit den Landtagswahlkandidaten Gudrun Zentis und Jörg Benter gibt es in den folgenden Videos:
02.05.2010
Was hat die Griechenlandkrise mit NRW zu tun? Europaabgeordneter Sven Giegold auf dem LPR in Essen:
02.05.2010 Sylvia Löhrmann auf dem Landesparteirat in Essen am 02.05.2010
02.05.2010
Landesparteirat in Essen: Auszüge aus verschiedenen Reden!
24.04.2010
Übermorgen jährt sich das Atomunglück im Reaktor von Tschernobyl zum 24. mal. Nach wie vor spricht die Atomindustrie davon, das es eine Verkettung von technischem Versagen, schlechten Sicherheitsvorkehrungen und menschlichem Versagen in Tschernobyl gab. Ein Grund mehr, jeden Atommeiler der Welt möglichst schnell ins Netz stillzulegen. Denn keiner kann garantieren, das eine solche verkettung nicht Morgen wieder passiert. Aus diesem Grund haben am Samstag über 150 000 Menschen in Deutschland gegen Kernenergie demonstriert. Wir waren mit zwei Bussen aus Aachen und Düren dabei um am Zwischenlager in Ahaus lautstark den Ausstieg zu fordern.
Am 14.04.2010 besuchte uns Claudia Roth in Langerwehe! Warum in Langerwehe? Vom Besuch werde ich in den nächsten Tagen noch weitere Ausschnitte einstellen! Seht selbst:
10.04.2010 Feier: 25 Jahre Grüne in Jülich! Ein toller Tag auf dem Bio Bauernhof Jumpertz mit Infos, leckerer Verpflegung, Live Musik (Virginia Lisken) und vielen Gesprächen … aber seht selbst:
17.03.2010 Sigrid Beer auf der Podiumsdiskussion zur Grünen Schulpolitik Teil 1 Einleitung:
17.03.2010 Sigrid Beer und Gudrun Zentis auf der Podiumsdiskussion zur Grünen Schulpolitik Teil 2 Abschluss:
Bald radioaktive Castor Transporte im Kreis Düren?
152 Behälter mit radioaktiven Brennelementen lagern zur Zeit auf dem Gelände des ehemaligen Versuchsreaktors bei Jülich. Der Forschungsreaktor Jülich war ein Kugelhaufen Reaktor mit 15 Megawatt Leistung. Es sollte bewiesen werden, das solch ein, mit Hochtemperaturen arbeitender, Reaktor, serienreif ist, und zur sicheren Stromerzeugung eingesetzt werden kann. Allerdings bekam man die Technik nicht in den Griff. Im Reaktorkern herrschten solch hohe Temperaturen, das man sie nicht einmal begleitend messen konnte. Später stellte man fest, das die Temperaturen viel höher waren, als man berechnet hatte !
1978 ereignete sich in Jülich eine beinahe Katastrophe: Ein Rohr war undicht und Wasser entwich unter den Reaktorbehälter. Insgesamt 30 000 Liter Wasser sammelten sich unter dem Reaktorkern. Da das Leck erst einmal nicht erkannt wurde, wurde der Reaktor bei niedriger Temperatur weiterbetrieben. Das hätte den Gau auslösen können: Ware noch mehr Wasser eingedrungen, hätten sich hochexplosive Gase bilden können. Mit unabsehbaren Folgen. 250 L Wasser im Reaktorbehälter hätten ausgereicht um die atomare Kettenreaktion ausser Kontrolle geraten zu lassen. Das Wasser in einem Reaktorkern so gefährlich ist, hat man aber erst Jahre später herausgefunden: Bei dem Super-GAU in Tschernobil. Weil die Technik wohl doch nicht so behersrchbar war, hat man den Forschungsreaktor 1988 stillgelegt.
Erst 10 Jahre später bemerkte man die radioaktive Verseuchung von Erdreich und Grundwasser unter dem Reaktor. Wahrscheinlich ist es während des Zwischenfalls 1978 dorthin entwichen. Dieses Erdreich kann erst, in einem aufwändigen Verfahren dekontaminiert werden, wenn der Reaktor darüber vollständig entfernt wurde. Dieser Rückbau des Reaktors ist aber ausserordentlich schwierig, da dieser 100 000 mal stärker mit radioaktiven Material kontaminiert ist, als “normale” Leichtwasserreaktoren. Der Reaktor wurde vollständig mit Leichtbeton verkleidet. Nun soll er (samt Beton über 2 000 Tonnen Gewicht) mittels eines speziellen Hubfahrzeugs wenige Hundert Meter auf dem Gelände versetzt werden. Dort wird er in einer speziell errichteten Betonhalle für die nächsten 30, 60, oder 100 Jahre “zwischengelagert”. Wann die Strahlung soweit abgeklungen ist, das man ihn zerlegen kann, weiss heute niemand.
Auch wenn der Forschungsreaktor Jülich nun seit über 20 Jahren stillgelegt ist, werden wir hier in der Gegend, mit dieser strahlenden Hinterlassenschaft noch lange leben müssen. Auch unsere Kinder und Enkel werden das müssen. Der immer wieder propagierte Rückbau zur “Grünen Wiese” ist in Wahrheit ein Märchen der Atomlobby!
Übrigens kostete der “Rückbau” des Reaktors in Jülich bis 2006 den Steuerzahler in NRW schon über 400 Mio. Euro! Da sind Endlagerungskosten noch nicht eingerechnet. Bund und das Land NRW teilen sich hier die Kosten – Ja, Sie haben richtig gelesen: Die Atomindustrie beteiligt sich nicht an den Kosten (Kein Wunder, das die Stromriesen immer sagen: Atomstrom ist günstig)
Vor dem Hintergrund, das sowieso auf Jahrzehnte noch ein strahlender Reaktor auf dem Forschungsgelände stehen wird, ist es uns unbegreiflich, wieso man das Risiko eingeht, die Castoren in ein anderes Zwischenlager zu bringen. Denn auch im Münsterland ist keine Endlagerung möglich – ein weiterer Transport, mit weiteren Unfallrisiken, ist also schon vorprogrammiert. Dieser Plan widerspricht dem Konzept der dezentralen Zwischenlagerung an den Orten, wo dieser strahlende Müll entsteht – nämlich an den Kraftwerken. Wir Grünen unterstützen die Kollegen im Münsterland gern: Keine weiteren Atomtransporte nach Ahaus ins Zwischenlager!
Am 23.01.2010 wird es eine erste Prostestaktion gegen die Verbringung des Atommülls nach Ahaus geben: Ein Autokorso vom Zwischenlager in Ahaus zum Forschungsreaktor Jülich! Und das ist sicher nur der Anfang! Die Protestbewegung ist groß!
Ihr/Euer Direktkandidat für den Wahlkreis Düren 1 für die Landtagswahl 2010
Auf der gestrigen Kreismitgliederversammlung wurde ich mit mehr als 95% der Stimmen zum Direktkandidaten für den Wahlkreis Düren 1 für die Landtagswahl 2010 gewählt. Vielen Dank für das in mich gesetzte Vertrauen. Ich werde mit Euch einen engagierten Wahlkampf führen und die Probleme der Bürgerinnen und Bürger thematisieren!
Der Wahlkreis Düren 1 umfasst einen weiten Bereich: dazu gehören die Gemeinden Langerwehe, Inden, Aldenhoven, Titz, Linnich, Niederzier, Merzenich, Nörvenich, Vettweis und die Stadt Jülich! Der Raum ist groß und vielfältig sind die Probleme – um wirklich nah am Bürger zu sein, bin ich auf eine gute Kommunikation mit den Grünen Ortsverbänden angewiesen. Aber natürlich kann mich auch jede Bürgerin und jeder Bürger mit seinen Fragen und Ideen direkt an mich wenden! Ich freue mich auf Ihre / Eure Anregungen.
Ich werde für ein sehr gutes Wahlergebnis kämpfen – Nordrhein- Westfalen hat etwas besseres verdient, als von Schwarz-Gelb weiterregiert zu werden! Privat-vor Staat und noch mehr unsoziale Politik (auch und gerade den Gemeinden gegenüber) ist nicht mehr zu ertragen.
Grün können nur Wir!

