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09Jul

Grün macht Gesünder

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Unter dem Motto “Grün macht gesünder” startet die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen eine breit angelegte Kampagne für eine andere Gesundheitspolitik: eine Politik, die grünes Licht für die Stärkung der Solidarität gibt; eine Politik, die die zunehmenden Herausforderungen für die Gesundheit und das Gesundheitswesen nicht mit weniger, sondern mit mehr Solidarität beantwortet. “Grün macht gesünder” ist das Kontrastprogramm zum hilflosen Herumdoktern der schwarz-gelben Regierung. Erst führen Rösler & Co. ein monatelanges Hauen und Stechen auf, einigen sich dann auf ein Erhöhung der Beiträge sowie die Einführung einer Kopfpauschale unter neuem Namen (Zusatzbeitrag) und legen fest, wer in Zukunft die Zeche der steigenden Kosten zahlen wird: alleine die Versicherten. Von strukturellen Reformen des Systems und konzeptionellen Ideen keine Spur. Grüne Gesundheitspolitik geht anders – denn “Grün macht gesünder”!

Weitere Infos finden Sie hier!

07Jul

Gesundheit: In Zukunft zahlen wir die “Rösler-Prämie” allein

Monatelang versuchte die CDU/CSU/FDP Bundesregierung eine Reform des Gesundheitswesens in Gang zu bekommen. Herr Rösler verfolgt da als Gesundheitsminister (absolut beratungsresistent) den Weg zur Kopfpauschale. Da, zumindest in der CSU, noch ein letzter Rest soziales Gewissen geschlagen hat, hat die CSU lange dagegen gehalten. Jetzt sind auch die Bayern eingeknickt. Herausgekommen ist aber keine Gesundheitsreform: Herausgekommen ist eine langfristig einseitige Belastung der Beitragszahler. Diese werden in Zukunft die Zeche alleine Bezahlen! Der Arbeitgeberbeitrag wird bei 7,3 % eingefroren – das heisst: Hier ist die solidarische Finanzierung schon einmal zu ende. Aber damit nicht genug: Der neue “Zusatzbeitrag” wird einkommensunabhängig nun in Euro und Cent vorgegeben. Und meinen Sie nicht, es gäbe einen ordentlichen Sozialausgleich für Geringverdiener! Den gibt es nicht. Es kann Ihnen nämlich passieren, das Sie, 25€ zuzahlen müssen, obwohl es nach der 2% Regel nur 18 € sein sollten. Dieser Artikel auf Spiegel Online erklärt das ganz gut! Das ist Herrn Rösslers Kopfpauschale durch die Hintertür – er nennt es nur nicht mehr so!

Dieses System belastet die unteren und mittleren Einkommen überdurchschnittlich, während sich die Gut und Bestverdiener nach wie vor aus der Finanzierung der gesundheitlichen Grundstrukturen heraushalten, indem sie sich Privat versichern. Wenn langfristig nicht nur die Pflichtversicherten die Masse der Kosten und Versorgung tragen sollen, brauchen wir ein anderes System. Die Bürgerversicherung bietet sich da an: ALLE zahlen in einen Topf – damit wird die Finanzierung der Grundversorgung auf breitere Füße gestellt (und den Besserverdienenden steht es ja dann immer noch frei, sich zusätzlich privat zu versichern). Nur die Bürgerversicherung sichert eine zukunftsweisende Änderung des Systems auf den demografischen Wandel, der da auf uns zu kommt.

Der Protest gegen die Kopfpauschale muss weitergehen! Unterstützen können Sie diesen Protest unter anderem hier! Machen Sie mobil! Beteiligen Sie sich – es geht um unsere Gesundheit!

08Mai

FDP will Mindestlohnregelung für Pflege kippen

Ein Aufatmen ging durch die Pflegeberufe, als für Pflegehilfsberufe endlich eine Einigung über einen Mindestlohn von 8,50 € West / 7,50 € Ost erzielt wurde. Die CDU Arbeitsministerin Frau von der Leyen wollte diese Einigung nun zum 1. Juli umsetzen. Dann würde für die 800 000 Beschäftigten dieser Branche endlich ein einheitlicher Mindestlohn gelten. Nun kommt der FDP Wirtschaftsminister Brüderle daher und pacht auf den Koalitionsvertrag und lehnt die unbefristete Einführung dieses Mindestlohns ab. Unglaublich!

Wie lange will sich die CDU eigentlich noch in der Sozialpolitik von der arbeitnehmerfeindlichen FDP auf der Nase herumtanzen lassen?

MAcht diesem Spuk ein Ende! Alle Wahlberechtigten in NRW haben schon Morgen die Chance der FDP zu zeigen, das eine solche Politik in einem Sozialstaat unerwünscht ist! Morgen unbedingt WÄHLEN GEHEN! Für mehr Grün und mehr soziale Gerechtigkeit!

MACHT MEHR MÖGLICH!

06Mai

Finanzlage des Staates dramatisch – und die FDP will Steuersenkungen!

Heute kam sie dann – die lang erwartete Steuerschätzung ist da! Und sie sagt ganz deutlich Einnahmeverluste für Bund, Länder und Gemeinden in Höhe von 38,9 Milliarden Euro in den nächsten 4 Jahren vorraus! Eine unvorstellbare Summe! Dieses Geld wird uns fehlen: im Ausbau von Infrastruktur (Verkehr), den Gemeinden zur Instandhaltung der Strassen, der Kultur, den Büchereien, bei der Polizei, der Bildung, usw.

Es wird also gespart werden müssen. Doch wo und wie? Noch Anfang Februar sagte der CDU NRW Ministerpräsident Rüttgers: “Die Steuerschätzung kommt doch schon in der ersten Maiwoche, vor der Landtagswahl am 9. Mai. Die Bürger werden also Klarheit haben”. Das waren seine Worte. Das ist übrigens der Rüttgers, der den Steuersenkungen für Hoteliers zugestimmt hat, obwohl damals schon kein Geld dafür da war!

Und wo ist jetzt die Klarheit? Ich zitiere einen Artikel von Spiegel Online von heute Abend:

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble stellt die Daten in seinem Ministerium vor – da wird er nach dem Satz des CDU-Ministerpräsidenten gefragt.

Schäuble weicht aus: “Am Sonntag finden Wahlen in NRW statt”, sagt er. Und fügt knapp hinzu, es bleibe die Regierungsbildung abzuwarten.

Im Klartext: Von ihm gibt es nichts Konkretes bis Sonntag.

Statt der Klarheit, von der Rüttgers gesprochen hat, gibt es wieder nur Ausflüchte. Wie Schwarz-Gelb es schaffen will, die Schuldenbremse ab 2011 einzuhalten und weitere Steuerentlastungen ab spätestens 2012 umzusetzen – unklar.

Und die FDP mit ihren Wahnwitzigen Steuersenkungsvorhaben (Unter anderem die Abschaffung der Gewerbesteuer – die einzige Steuer, die direkt in der Kommune bleibt)? Nochmal Spiegel Online:

Auch bei der FDP ist nichts zu erfahren. Sie will grundsätzlich an ihrem Konzept nicht rütteln lassen. Fraktionschefin Birgit Homburger verweist auf den Koalitionsvertrag: Da sei eine Steuerreform mit Vereinfachungen und Entlastungen für untere und mittlere Einkommen festgelegt worden. “Wir halten an dieser Steuerreform fest.” Deutschland habe kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem. Die FDP sei bereit, im Haushalt zu sparen.

Doch wo? Auch bei den Liberalen gibt es dazu kein Wort. Nicht jetzt.

Alles nur Wahlkampf! Leere Versprechen ohne konkrete Aussagen! Aber wie man die FDP kennt, werden es sowieso wieder kleinen Leute ausbaden müssen. Arbeiter und Angestellte, Arbeitslose und Hartz 4 Empfänger – verschont werden sicher wieder Millionäre und Unternehmer! Nur wer schon hat, dem wird von der FDP auch noch mehr gegeben!

Wir Grünen sagen ganz klar: Es nicht die Zeit für Steuersenkungen – es ist kein Geld da!

Wir brauchen jeden Euro um unser Land und unsere Städte und Gemeinden lebensfähig und lebenswert zu erhalten!

Gegen eine Steuerpolitik für Besserverdienende – Am Sonntag Grün wählen!

MACHT MEHR MÖGLICH FÜR NRW!

Hier der ganze Artikel auf Spiegel Online!

27Apr

NRW CDU Minister für Kopfpauschale!!!

Auf WDR.de wird folgendes im Nachrichtenbereich gemeldet:

Sozialminister Laumann wirbt für Gesundheitsprämie

Der NRW-Sozialminister Laumann (CDU) hat sich für die Einführung der umstrittenen Gesundheitsprämie ausgesprochen. “Um den Weg in die Zwei-Klassen-Medizin zu vermeiden, müssen wir über andere Finanzierungsmöglichkeiten nachdenken, wobei eine Gesundheitsprämie für die zukünftigen Kosten vorstellbar wäre”, sagte Laumann der “Rheinischen Post” (Dienstagsausgabe, 27.04.10).

Quelle: http://www.wdr.de/themen/kurzmeldungen/2010/04/27/laumann_wirbt_fuer_gesundheitspraemie.jhtml

Damit wird die Wahl am 9.05.2010 endgültig auch zu einer Wahl über ein gerechtes oder ungerechtes Sozialsystem in Deutschland! Die Kopfpauschale (hier verharmlosend als “Gesundheitsprämie” bezeichnet) fordert von jedem Versicherungspflichtigen den gleichen Beitrag – egal wieviel er verdient. Zwar spricht man immer von einem “Sozialausgleich” durch Steuern, doch wir alle wissen, wie flüchtig Steuerzuschüsse sind: Ist mal kein Geld da, wird der Zuschuss einfach gestrichen und der Versicherungspflichtige bleibt auf den Kosten allein sitzen (glauben Sie nicht, das sich ihr Arbeitgeber weiter daran beteiligt)!

Ein gerechtes System für die zukünftigen Belastungen kann nur die Bürgerversicherung liefern, wo JEDER gemessen an seinem Einkommen sich an den Kosten der Gesundheitsversorgung beteiligt! Es kann nicht sein, dass sich die Besserverdienenden aus der solidarischen Finanzierung der Gesundheitsversorgung verabschieden! Schon jetzt sind normale und mittlere Einkommen nicht nur durch Steuern, sondern auch mit (Pflicht-) Sozialabgaben deutlich höher belastet, als Reiche!

Stoppt die Kopfpauschale – am 09.05.2010 Grün wählen – für ein gerechteres NRW!

26Apr

Gegen Atomkraft! Beeindruckende Demo am letzten Samstag in Ahaus

Ahaus 1

Am letzten Samstag hatten viele Organisationen (ausgestrahlt, attac, die Kirchen, Gewerkschaften, Die Grünen, SPD, Die Linke, und viele andere) zu großen Anti-Atom Demos aufgerufen. Auch wir Grünen aus dem Kreis Düren und Aachen haben uns mit zwei Bussen auf den Weg gemacht. Um 8:00 Uhr ging es in Düren los, zum Zwischenlager ins Münsterländische Ahaus!

Die Demo verlief, wie erwartet sehr friedlich. Mit Musik und Trommelgruppen machten wir uns Nachmittags auf den Weg vom BAhnhof in Ahaus zum ca. 4 km entfernten Zwischenlager.Dort wurde noch einmal von mehreren Rednern auf die Risiken hingewiesen, die Kernenergie in sich birgt.
Ahaus 4

Ahaus 2

Ein schöner, sonniger, und auch anstrengender Tag endete um 20:00 Uhr wieder in Düren.

Ahaus 3

11Mrz

Finanzministerium: Erhöhte Mehrwertsteuer für Schulessen!

Weil Warme Worte Nicht Satt Machen!

Weil Warme Worte Nicht Satt Machen!

Da kommen von der Landesregierung von CDU und FDP Schulreformen die dazu führen, das unsere Kinder immer öfter Nachmittags Unterricht haben. Viele Schulen, gerade Gymnasien, waren gezwungen Kantinen einzurichten. Dazu mussten Anbieter gefunden werden, Räume bereitgestellt, der Schulalltag umgestellt werden. In nicht wenigen Fällen war all dies mit großen Anstrengungen verbunden! So langsam Normalsiert sich hier die Lage. Die meisten Schulkantinen haben ihren Dienst aufgenommen. Nun das nächste Ärgernis für die Eltern:

Das Finanzministerium hat den Mehrwertsteuersatz für Schulessen von 7% auf 19% angehoben!

Das hat zur Folge, das viele Anbieter die Preise werden erhöhen müssen. Damit wird das Schulessen für unsere Kinder schneller teurer als gedacht. Das Finanzministerium sagt: Eine Leistung wie: Ein Stuhl, ein Tisch und Geschirr (das wieder gespült wird) zum Essen für unsere Kinder sind keine Leistungen, die man “nicht notwendigerweise zur Vermarktung von Speisen braucht”! Also ist gesundes Essen, an einem Tisch, mit der Kultur von Geschirr und mit Besteck zu Essen teurer, als wenn sich unsere Kinder eine Pommes oder einen Burger an der Fast Food Bude holen – auf Speisen die mitgenommen werden, wird nämlich nur eine Mehrwertsteuer von 7% erhoben! Wie übrigens auch für Hotelübernachtungen – Sie erinnern sich sicher!

Gesundes Essen in der Schule nach dem Willen von CDU und FDP nur, wenn die Eltern über genügend Geld verfügen das auch auch zu bezahlen? Das kann nicht sein! Die gesunde Ernährung unserer Kinder muss uns am Herzen liegen!

Deshalb am 9.05.2010 GRÜN wählen – Für die Zukunft unserer Kinder!

Grün in NRW: MACHT MEHR MÖGLICH! SOZIAL- UND BILDUNGSPOLITIK DIE DIESEN NAMEN AUCH VERDIENT!

Ein lesenswerter Artikel dazu gibt es in der Süddeutschen Zeitung!

16Feb

Finanztransaktionssteuer für die Menschen und den Planeten – jetzt!

Machen wir aus der Finanzkrise eine Chance für die Welt. Eine gute Idee? Geben Sie Ihre Stimme! Unterschreiben Sie die Petition an die Staats- und Regierungschefs der G20 und informieren Sie Ihre Familie und Freunde über die Kampagne! Eine Finanztransaktionssteuer ist nur ein kleiner Beitrag für die Banken – aber diese Steuer würde unglaublich viel Geld in die öffentlichen Haushalte bringen. Für einen Sozialstaat, der diesen Namen auch verdient!

Die Banker und Finanzjongleure, die uns diese Krise eingebrockt haben, würden so auch endlich an den Kosten dieser Krise beteiligt!!!

Machen Sie mit und appellieren Sie an die Staats und Regierungschefs der G 20! Hier klicken zum Mitmachen

Das klasse Video mit Heike Makatsch und Jan Josef Liefers gibt es dort auch zu sehen !

15Feb

FDP für Mindestlohn ?

So könnte man meinen: Hat doch der Vorsitzende Guido Westerwelle gefordert: “Wer arbeitet müsse mehr vom Lohn  übrig behalten, als ein Harzt IV Empfänger!” Klasse Sache Herr Westerwelle! Da bleibt ja dann nur noch der flächendeckende Mindestlohn für ALLE Arbeitnehmer. Dann können auch endlich die, die Arbeit haben, davon Leben! Leider bleibt dann für die Firmenbesitzer die ein oder andere Million weniger übrig, aber das werden die sicherlich verschmerzen!

Ob das mit dem Mindestlohn mit der FDP wirklich klappt, ziehe ich persönlich mal in Zweifel – Aber mit Grün wird’s was!

Mehr soziale Gerechtigkeit für Deutschland – mehr Stimmen für Grün!

Am 9.05.2010 Schwarz-Gelb abwählen – Andere Mehrheiten möglich machen!

05Feb

Öffentliche Arbeitgeber sollen endlich verhandeln!

Seit Dezember 2009 gibt es wieder Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen! Bis heute haben es die Arbeitgeber nicht geschafft ein verhandelbares Angebot vorzulegen. Das erstaunt mich jedes Mal aufs neue: “Ach, das Auslaufen der Tarifverträge kommt immer soooo plötzlich – da kann man sich ja gar nicht drauf vorbereiten!” Dabei sind die Forderungen der Gewerkschaft ver.di in diesem Jahr durchaus angemessen zurückhaltend. Bezieht sich der größte Teil der Tarifvorderung doch auf Arbeitsplatzsicherungsmassnahmen: Eine Übernahmegarantie für Auszubildende und die Verlängerung der Altersteilzeit.

Ja, auch ich war Gestern auf dem Weg zur Arbeit in Köln von den Warnstreiks betroffen. Von der Venloer Straße bis zur Uniklinik zu Fuß gehen, statt Strassenbahn fahren dauert halt – meine Solidarität haben die Kolleginnen und Kollegen trotzdem: Weiter so, für Eure gerechte Forderung! Denn gute Arbeit muss fair entlohnt werden. Das stärkt auch die Wirtschaft durch Ankurbelung der Binnennachfrage! Wahrscheinlich tut es dies besser, als die aufgelegten Konjunkturprogramme, von denen meistens nur die Leute profitieren, die eh schon genug haben!

Also: Meine Solidarität für die Kolleginnen und Kollegen des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen in der Tarifrunde 2010

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