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06Mai

Finanzlage des Staates dramatisch – und die FDP will Steuersenkungen!

Heute kam sie dann – die lang erwartete Steuerschätzung ist da! Und sie sagt ganz deutlich Einnahmeverluste für Bund, Länder und Gemeinden in Höhe von 38,9 Milliarden Euro in den nächsten 4 Jahren vorraus! Eine unvorstellbare Summe! Dieses Geld wird uns fehlen: im Ausbau von Infrastruktur (Verkehr), den Gemeinden zur Instandhaltung der Strassen, der Kultur, den Büchereien, bei der Polizei, der Bildung, usw.

Es wird also gespart werden müssen. Doch wo und wie? Noch Anfang Februar sagte der CDU NRW Ministerpräsident Rüttgers: “Die Steuerschätzung kommt doch schon in der ersten Maiwoche, vor der Landtagswahl am 9. Mai. Die Bürger werden also Klarheit haben”. Das waren seine Worte. Das ist übrigens der Rüttgers, der den Steuersenkungen für Hoteliers zugestimmt hat, obwohl damals schon kein Geld dafür da war!

Und wo ist jetzt die Klarheit? Ich zitiere einen Artikel von Spiegel Online von heute Abend:

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble stellt die Daten in seinem Ministerium vor – da wird er nach dem Satz des CDU-Ministerpräsidenten gefragt.

Schäuble weicht aus: “Am Sonntag finden Wahlen in NRW statt”, sagt er. Und fügt knapp hinzu, es bleibe die Regierungsbildung abzuwarten.

Im Klartext: Von ihm gibt es nichts Konkretes bis Sonntag.

Statt der Klarheit, von der Rüttgers gesprochen hat, gibt es wieder nur Ausflüchte. Wie Schwarz-Gelb es schaffen will, die Schuldenbremse ab 2011 einzuhalten und weitere Steuerentlastungen ab spätestens 2012 umzusetzen – unklar.

Und die FDP mit ihren Wahnwitzigen Steuersenkungsvorhaben (Unter anderem die Abschaffung der Gewerbesteuer – die einzige Steuer, die direkt in der Kommune bleibt)? Nochmal Spiegel Online:

Auch bei der FDP ist nichts zu erfahren. Sie will grundsätzlich an ihrem Konzept nicht rütteln lassen. Fraktionschefin Birgit Homburger verweist auf den Koalitionsvertrag: Da sei eine Steuerreform mit Vereinfachungen und Entlastungen für untere und mittlere Einkommen festgelegt worden. “Wir halten an dieser Steuerreform fest.” Deutschland habe kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem. Die FDP sei bereit, im Haushalt zu sparen.

Doch wo? Auch bei den Liberalen gibt es dazu kein Wort. Nicht jetzt.

Alles nur Wahlkampf! Leere Versprechen ohne konkrete Aussagen! Aber wie man die FDP kennt, werden es sowieso wieder kleinen Leute ausbaden müssen. Arbeiter und Angestellte, Arbeitslose und Hartz 4 Empfänger – verschont werden sicher wieder Millionäre und Unternehmer! Nur wer schon hat, dem wird von der FDP auch noch mehr gegeben!

Wir Grünen sagen ganz klar: Es nicht die Zeit für Steuersenkungen – es ist kein Geld da!

Wir brauchen jeden Euro um unser Land und unsere Städte und Gemeinden lebensfähig und lebenswert zu erhalten!

Gegen eine Steuerpolitik für Besserverdienende – Am Sonntag Grün wählen!

MACHT MEHR MÖGLICH FÜR NRW!

Hier der ganze Artikel auf Spiegel Online!

30Apr

Grünspecht Langerwehe zur Landtagswahl 2010

Wir Langerweher Grünen haben vom OV aus wieder einen “Grünspecht” an alle Haushalte in Langerwehe verteilen lassen! Themenschwerpunkt: Landtagswahl 2010 in NRW!

Grünspecht04 2010

28Apr

Podiumsdiskussion über Schulpolitik im Nordkreis Düren

BANKEN DIE WIR FÖRDERN

BANKEN DIE WIR FÖRDERN

Gestern Abend gab es in der Bürgerhalle in Merzenhausen, auf Einladung verschiedener freier Wählergemeinschaften, eine Podiumsdiskussion zur Schulpolitik im Nordkreis. Herr Frey, von der UWG-JÜL, führte durch den Abend. Die zahlreich erschienen Zuschauer machten deutlich, das sie an einer sachlichen Lösung des lokalen Problems interessiert sind. Und was ist das Problem? In den nächsten Jahren wird es einen Rückgang der Schülerzahlen um ca. 45 % geben. Und schon heute gibt es weiterführende Schulen, die unter 20 Anmeldungen pro Jahr haben. Gleichzeitig besuchen ca. 700 Schülerinnen und Schüler umliegende Gesamtschulen (teils mit weiten Anfahrtswegen).

Das Konzept der FDP ist: Alles so weitermachen – und Schulen schliessen müssen wir auch nicht! Das ist doch blinde Verleugnung der Wirklichkeit!

Es muss also etwas passieren – ein Konzept muss her! Zum Abschluss wurde vom Sprecher der Stadtelternschaft Jülich ein “Bildungsgipfel” gefordert, in dem Experten beauftragt werden, ein tragfähiges Konzept auszuarbeiten und vorzustellen. Das ist auch meiner Meinung nach der beste Weg! Es muss ein Konsens gefunden werden, über die Grenzen einzelner Kommunen hinweg! Es geht schliesslich um die Zukunft unserer Kinder und nicht um die Profilierung einzelner Kommunen.

Ich glaube das eine Gesamtschule, mit Oberstufe, eine gute Alternative zu den bestehenden Haupt- und Realschulen, sein kann. Durch eine größere Durchlässigkeit ist in dieser Schulform die Chance für die Kinder viel größer, individuell den besten Bildungsweg, der für sie möglich ist, zu beschreiten. Gleichzeitig würde das zu einer Verkürzung der Fahrtzeiten führen, für die Schülerinnen und Schüler, die eine Gesamtschule besuchen möchten. Und man muss auch ganz ehrlich sagen: Es kann durchaus sein, das man Schulformen und ggf. Standorte aufgeben muss!

14Apr

Kommunen ringen um jeden Cent – und die FDP will Steuersenkungen

Das ist wirklich unglaublich: Die Ausgaben für die Pflichtaufgaben von Städten und Gemeinden steigen explosionsartig! Gleichzeitig brechen, dank der Wirtschaftskrise die Einnahmen aus der Gewerbesteuer weg. Und dann stellt die FDP ein Steuerkonzept vor, das den Bürgern Milliarden Euro Entlastungen verspricht (natürlich nicht den niedrigen Einkommen – bei denen soll sich gar nichts ändern)! Dieses “Konzept” ist überhaupt nicht gegenfinanziert und die FDP sagt auch nicht, wo sie denn das versprochene Geld sparen möchte! Das ist in höchstem Maße unseriös und verdient eigentlich den Namen Konzept gar nicht! Wahrscheinlich sollen wieder die Städte und Gemeinden die Zeche zahlen: Das heisst dann endgültig: Keine Büchereien mehr, keine Sport- und Kulturförderung!

Das heisst: Die Haushalte mit kleinem Einkommen, haben nichts von der Steuerentlastung und können sich demnächst nicht mal mehr ein Buch aus der Bücherei leihen gehen … So sieht die Sozialpolitik der FDP aus!

Am 9.Mai 2010 haben wir die Chance gegenzusteuern: Schwarz-Gelb abwählen -> Für eine neue, GRÜNERE, soziale Mehrheit in NRW! Und damit auch veränderte Mehrheiten im Bundesrat!

04Mrz

Landesregierung lässt Städte und Gemeinden in der Finanznot alleine!

In den letzten Jahren wurden den Kommunen immer mehr Aufgaben übertragen. Aber eben nur die Aufgaben! Das jede kommunale Aufgabe auch Geld kostet, hat die Landesregierung aus CDU / FDP gern vergessen. Nach dem Regierungswechsel in Berlin im Herbst kam dann der nächste Schlag: Jetzt wurde Zugunsten von Steuersenkungen auch noch auf Einnahmen verzichtet. Schwarz – Gelb hält es wohl nicht für nötig, das das Leben in den Städten und Gemeinden lebenswert ist. Zugunsten Weniger wurde auf Einnahmen für Viele verzichtet. So wird es für Kommunen immer schwieriger Leistungen wie Büchereien, Kultur, … zu finanzieren.

Der Ministerpräsident Rüttgers erklärte in einem Spiegelinterview das am 8.2.2010 erschien: “Nordrhein-Westfalen wird keiner Steuersenkung zustimmen, die dazu führt, dass in unseren Städten und Gemeinden Theater und Schwimmbäder geschlossen werden müssen. Ich werde es auch nicht zulassen, dass der Ausbau von Kindergärten ins Stocken gerät. Das Wohl meiner Kommunen ist mir wichtiger als Steuerentlastungen, für die in Wahrheit kein Geld da ist und die nicht automatisch zu mehr Arbeitsplätzen führen. Sie sind für die Mehrheit der Menschen auch nicht glaubwürdig.”

Aber diese Situation gab es im Dezember schon: Und da hat Herr Rüttgers im Bundesrat für die Steuersenkungspläne der Bundesregierung gestimmt. Die Finanzlage in den Kommunen war nicht wesentlich anders … ! Wenn er nun sagt, er wird das nicht zulassen, sehe ich das sehr skeptisch! Die Bundesregierung aus CDU / FDP wird uns direkt nach der Landtagswahl wieder mit unsinnigen Steuersenkungen (überwiegend für Leute die eh schon viel Geld haben), der sozial ungerechten Kopfpauschale, einer verfehlten Energie – und Arbeitsmarktpolitik befeuern. Und glauben Sie mir: Sollte Herr Rüttgers nach dem 9.05.2010 weiter mit der FDP regieren können, wird er jeder noch so unsinnigen Massnahme aus Berlin zustimmen.

Auf eine Anfrage im Kommunal Ausschuss zu diesen Themen erging sich die Landesregierung nur in Allgemeinplätzen und in der schriftlichen Antwort von Landesinnenminister Herrn Wolf lobte er wieder sein Gesetz, das es Kommunen verbietet unternehmerisch tätig zu sein. “Privat vor Staat ” heisst da nach wie vor die Devise der FDP – warum soll auch eine Stadt oder Gemeinde an der einen Stelle Geld verdienen, das sie an anderer Stelle gut gebrauchen kann um soziale Aufgaben zu finanzieren. Der FDP ist es halt lieber, der private Geschäftsmann wird Millionär  und der Steuerzahler zahlt die Schulden der  Gemeinde ! Das ist das “Privat vor Staat” wie die FDP es sich vorstellt!

Wenn auch Sie wollen, das die Kommunalfinanzen auf solidere Füsse gestellt werden, die Kopfpauschale gestoppt wird, Energie- und Arbeitsmarktpolitik auf die Zukunft ausgerichtet werden, wählen Sie GRÜN!

Denn mit einer Grünen Regierungsbeteiligung ändern sich auf jeden Fall die Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat! Das gibt es auf jeden Fall mit Grün!

05Feb

Öffentliche Arbeitgeber sollen endlich verhandeln!

Seit Dezember 2009 gibt es wieder Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen! Bis heute haben es die Arbeitgeber nicht geschafft ein verhandelbares Angebot vorzulegen. Das erstaunt mich jedes Mal aufs neue: “Ach, das Auslaufen der Tarifverträge kommt immer soooo plötzlich – da kann man sich ja gar nicht drauf vorbereiten!” Dabei sind die Forderungen der Gewerkschaft ver.di in diesem Jahr durchaus angemessen zurückhaltend. Bezieht sich der größte Teil der Tarifvorderung doch auf Arbeitsplatzsicherungsmassnahmen: Eine Übernahmegarantie für Auszubildende und die Verlängerung der Altersteilzeit.

Ja, auch ich war Gestern auf dem Weg zur Arbeit in Köln von den Warnstreiks betroffen. Von der Venloer Straße bis zur Uniklinik zu Fuß gehen, statt Strassenbahn fahren dauert halt – meine Solidarität haben die Kolleginnen und Kollegen trotzdem: Weiter so, für Eure gerechte Forderung! Denn gute Arbeit muss fair entlohnt werden. Das stärkt auch die Wirtschaft durch Ankurbelung der Binnennachfrage! Wahrscheinlich tut es dies besser, als die aufgelegten Konjunkturprogramme, von denen meistens nur die Leute profitieren, die eh schon genug haben!

Also: Meine Solidarität für die Kolleginnen und Kollegen des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen in der Tarifrunde 2010

01Feb

Veranstaltung mit dem Netzwerk Bergbaugeschädigter des rheinischen Braunkohlereviers

Heute Nachmittag fand im Kreishaus in Düren eine spannende Infoveranstaltung des “Netzwerk Bergbaugeschädigter des rheinischen Braunkohlereviers e.V.” statt. Anwesend waren, neben Mitgliedern des Netzwerkes, Betroffenen (von Mönchengladbach bis Kerpen, Bergheim bis Inden, Nörvenich, …), viele Grüne Kommunalpolitiker aus den potentiell betroffenen Orten, Gudrun Zentis (Landagskandidatin Wahlkreis Düren II, Reiner Priggen (MdL) und Oliver Krischer (MdB).

Eindrucksvoll wurde von Herrn Immekus (vom Netzwerk / von Beruf Markscheider (das sind im Bergbau tätige Vermessungsingenieure mit Zusatzqualifikation) vorgetragen, welche Probleme durch die grossflächige Grundwasserspiegelabsenkung jetzt und in Zukunft auf die Region zukommen. Schnell wurde deutlich, das sich der Betreiber der Tagebaue hier häufig aus der Verantwortung stiehlt. Durch die Grundwasserspiegelabsenkung kann es auch noch viele Kilometer entfernt vom nächsten Braunkohletagebau zu Schäden an Gebäuden kommen. Diese vom RWE anerkannt zu bekommen, so berichten die Betroffenen, ist aber sehr schwierig. Natürlich trifft es nicht nur private Haushalte: Auch die Einrichtungen von Gemeinden sind betroffen. Hier nicht nur öffentliche Gebäude, sondern zum Beispiel auch Strassen, oder weniger offensichtlich, Kanalisationen. Wenn Kanäle saniert werden müssen, kostet das immer eine Menge Geld: Hier sollte also in der Region immer erst geprüft werden, ob vielleicht ein Bergbauschaden vorliegt. Denn ein Unternehmen, das 4,50€ pro Aktie an Rendite bezahlt, kann da durchaus in die Pflicht genommen werden. Gerade unter einem solchen Aspekt, bekommt das Märchen vom “subventionsfreien Energieträger Braunkohle”, wie RWE es gern erzählt, einen sehr faden Beigeschmack!

Als Fazit der Veranstaltung wurde gezogen, dieses Thema endlich mehr in den Focus der Öffentlichkeit zu bringen. Einmal durch die politische Ebene, in den Gemeinderäten, aber auch im Landtag, Braunkohleausschuss und im Bundestag. Es muss eine Schlichtungsstelle eingerichtet werden, die analog zur Schlichtungsstelle in den Steinkohlerevieren! Desweiteren sollten zukünftige Schäden, wie im Steinkohlebergbau auch, durch eine Stiftung des Bergbautreibenden abgesichert werden!

Wer sich weiter Informieren möchte, kann dies beim Netzwerk Bergbaugeschädigter e.V. tun!

Auch ich werde selbstverständlich nach dieser aufrüttelnden Veranstaltung an diesem Thema dranbleiben!

14Dez

Neuer Kreisvorstand der Dürener Grünen

Bündnis 90/Die Grünen Kreisvorstand

Bündnis 90/Die Grünen Kreisvorstand

Hier geht es zur aktuellen Presseinformation des Kreisverbandes der Bündnis 90/Die Grünen:

Presseinfo der Kreisgrünen!

Dem neuen Vorstand wünsche ich einen guten Start und freue mich auf einen engagierten Landtagswahlkampf!

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