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17Jun

Jetzt Doch: Politikwechsel in NRW!

Zur Entscheidung zur Rot-Grünen Minderheitsregierung in NRW hier ein Brief von unserer Fraktionschefin Sylvia Löhrmann:

Liebe Freundinnen und Freunde,

SPD und Grüne in Nordrhein-Westfalen haben heute gemeinsam entschieden, noch vor der Sommerpause eine Minderheitsregierung zu bilden.

Wir betreten damit Neuland für Deutschland und Nordrhein-Westfalen. Da ist es völlig klar, dass viele Menschen Fragen dazu haben. Ich möchte versuchen, erste Antworten zu geben.
1. Wollen wir eine Koalition auf Dauer gründen oder werden wir Neuwahlen anstreben?
Wir werden zusammen mit der SPD ein Arbeitsprogramm auf die Beine stellen und mit diesem Fundament in die Regierung eintreten. Dies tun wir, weil Schwarz-Gelb abgewählt wurde. Das Auseinanderfallen der geschäftsführenden Regierung bedeutet Instabilität für das Land.

Wie gut NRW nun regiert wird, hängt auch von den anderen Fraktionen ab. Wir laden alle anderen Fraktionen und Abgeordneten im Parlament ein, mitzumachen bei der sozial-ökologischen Erneuerung NRWs und nicht zu blockieren. Ob sie dieser Einladung folgen, können wir seriös heute noch nicht beantworten.

Wir sind uns mit der SPD einig: Alles andere ist angesichts der Umstände unstabiler. Einer Minderheitsregierung von SPD und Grüne fehlt nur eine Stimme zur absoluten Mehrheit. Unser Ziel ist klar: Wir wollen stabil regieren.

2. Haben wir nicht eine Tolerierung durch die Linkspartei ausgeschlossen?
Es gibt einen Unterschied zwischen Tolerierung und Minderheitsregierung. Eine Tolerierung hieße, nur einer anderen Fraktion ein Angebot zu unterbreiten und darüber einen Vertrag zu schließen. Wir aber laden alle Fraktionen ein und machen ein Angebot an das gesamte Parlament. Das bedeutet wechselnde Mehrheiten und ist eine echte Minderheitsregierung. Es wird spannend sein zu sehen, ob sich die anderen auf unsere Angebote einlassen. Es ist das Angebot, an der sozial-ökologische Erneuerung NRWs mitzuwirken. Und aus den verschiedenen Sondierungsgesprächen wissen wir, dass es dazu einige Ansatzpunkte gibt.

3. Wie halten wir es nun mit der Linkspartei?
Unser Angebot richtet sich an alle Fraktionen im Parlament. Wir grenzen die Linkspartei bewusst nicht aus. Sie ist von 435.000 Menschen gewählt worden. Es wäre sicher im Sinne der Wählerinnen und Wähler der Linkspartei, wenn deren Fraktion punktuell unseren Anträgen zustimmt. Wir laden sie dazu herzlich ein und fordern sie dazu auf. Die Linkspartei halten wir zwar für nicht regierungsfähig, das heißt aber nicht, dass sie parlaments- und demokratieunfähig ist.

4. Warten wir jetzt nur auf die FDP?
Wir warten weder auf Godot, noch auf die FDP. Aber auch für die FDP und ihre Abgeordneten gilt: Sie sind herzlich eingeladen und aufgefordert, konstruktiv an der Gestaltung der Zukunft von NRW mitzuwirken.

5. Haben sich die Grünen jetzt gegen die SPD durchgesetzt?
Wir begrüßen die Entscheidung der SPD, so schnell wie möglich eine Minderheitsregierung zu bilden. Das bietet die große Chance auf einen Politikwechsel. Wir haben auch großen Respekt vor Hannelore Kraft, die diese Entscheidung auch für sich persönlich so getroffen hat.

Wir sind uns sicher: Diese Regierung wird stabiler sein als die geschäftsführende von CDU- und FDP-MinisterInnen unter einem Minderheits-Ministerpräsident Rüttgers. Und dass wir es besser können, als CDU und FDP im Bund – die übrigens mit einer satten Mehrheit versehen sind – davon sind wir überzeugt.

Liebe Freundinnen und Freunde,

die Alternative zur Minderheitsregierung heißt Stillstand. So aber wollen und können wir die Chance auf den gewählten und gewollten Politikwechsel nutzen. Es ist auch eine Chance für das Parlament, sich Mehrheiten für Sachfragen zu suchen. Es ist nicht der einfachste Weg, aber der klarste. Wir betreten damit Neuland für Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschland. Auf jeden Fall ist diese Konstellation demokratisch belebender als eine Große Koalition.

Ich freue mich auf diese kommende Zeit und bin sicher, dass wir gute Arbeit für die Zukunft von Nordrhein-Westfalen leisten werden. Das ist eine Herausforderung für uns alle – wir werden sie gemeinsam meistern.

Herzliche Grüne Grüße
Sylvia Löhrmann

15Jun

Vorstandsergänzungswahlen am 12.06. im Kreis Düren

Am 12.06.2010 hat die Mitgliederversammlung der Bündnis 90 / Die Grünen des Kreises Düren Nachwahlen im Kreisvorstand durchgeführt.
Unser neuer Geschäftsführer ist Rene Becker aus Merzenich, als Beisitzer wurde gewählt: Helmut Riebe / Jülich und Ich als kooptiertes Vorstandsmitglied.

Auf der Sitzung berichtete Reiner Priggen über die schwierigen Sondierungsgespräche nach der Wahl. Vielen Dank an die Mitglieder für die Blumen, die Gudrun, Reiner und Ich für unseren engagierten Landtagswahlkampf von Euch bekommen haben!LTW 2010 Düren

14Jun

Und nun? Wie geht es weiter in NRW?

Die Regierungsbildung in NRW gestaltet sich nach der Landtagswahl in NRW schwierig. Nachdem nun viel sondiert und gesprochen wurde, kann man sagen: Man weiss nun, was nicht geht! Man weiss aber auch, das man mit Allen reden kann. Auch das ist, laut Reiner Priggen, eine wichtige Erkenntnis für das konstruktive Arbeiten!

Heute kam nun ein Brief aus der Landeszentrale, den ich Ihnen hier gern zur Verfügung stelle:

Ampel-Sondierungsgespräche gescheitert! – Wie geht es weiter?
Brief an die Partei von Daniela Schneckenburger, Arndt Klocke und Sylvia Löhrmann zum Scheitern der Ampelgespräche und den weiteren Entwicklungen.

Liebe Freundinnen und Freunde,

in Kurzform hatten wir euch bereits informiert, dass auch die rot-grünen Sondierungsgespräche mit der FDP ergebnislos zu Ende gegangen sind und der für Sonntag anvisierte LPR entfällt. Wir wollen euch nun etwas ausführlicher schildern, woran der Versuch, eine Ampel-Regierung für NRW zu bilden, gescheitert ist und wie es weitergehen kann.
Es ist richtig, wie in den Medien immer berichtet wurde, dass die Gespräche in einer guten, sachlichen Gesprächsatmosphäre stattgefunden haben. Und wir haben uns vorgenommen, diesen Gesprächsstrang zukünftig aufrecht zu erhalten, denn in einem Fünfparteiensystem macht es natürlich Sinn, anschlussfähig zu allen anderen demokratischen Parteien zu sein. Insbesondere mit der FDP, mit der wir in den letzten Jahren – wechselseitig – harte politische Auseinandersetzungen um politische Leitentscheidungen geführt haben, ist es sicherlich von Vorteil, dass trotz aller Unterschiede in der Sache wieder eine intensivere Gesprächsgrundlage geschaffen wurde. Allerdings ist in den Gesprächen auch klar geworden, dass eine gute Form der Auseinandersetzung nicht reicht, um eine tragfähige gemeinsame Regierung zu begründen. Ein gutes Gesprächsklima macht noch lange keine gute Klimapolitik.

Wir sind uns unseres Teils der Verantwortung bewusst, in NRW eine tragfähige Regierung zu bilden. Maßgabe dafür war und ist, ob wir es schaffen, einen echten sozial-ökologischen Politikwechsel einzuleiten. Deswegen sind wir ergebnisoffen und konstruktiv in diese Gespräche gegangen – auch wenn wir wussten, dass es gerade zwischen uns und der FDP starke politische Differenzen gab und gibt.

Zu wenig an Gemeinsamkeiten für gemeinsames Regierungshandeln
Nach zwei ernsthaften und intensiven Gesprächen und vielen Stunden des Austauschs ist klar geworden, dass der Vorrat an Gemeinsamkeiten nicht reicht, um den von den Wählerinnen und Wählern mit deutlicher Mehrheit gewollten Politikwechsel für NRW möglich zu machen. Die FDP hat kaum Bewegung erkennen lassen, in zentralen Politikfeldern Veränderungen einzuleiten. Die Gespräche wurden dadurch erschwert, dass uns auf Seiten der FDP im Grunde zwei Lager begegnet sind – die Gruppe um Parteichef Pinkwart, die Bewegung und Kompromissbereitschaft erkennen ließ, und die Gruppe um Fraktionschef Papke, die bei zartesten Zugeständnissen sichtbar auf die Bremse trat – und da die FDP-Sondierungsgruppe laut Medienberichten Einmütigkeit bei ihren Abstimmungen vereinbart hatte, verfügte Herr Papke damit faktisch über ein Veto-Recht.

Ein gewisser Vorrat an Ampel-Gemeinsamkeiten war und ist zwar vorhanden, aber überschaubar: In der Innen- und Rechtspolitik, bei der frühkindlichen Bildung (Kibiz, Ausbau U3) und sogar bei der Hochschulpolitik (Reform Bachelor/Master, ggf. Studiengebühren) wurden gleiche Zielsetzungen bzw. Spielräume für Verhandlungen sichtbar. Ebenso ließen sich bei den Themen kommunales Wahlrecht, Entkopplung BM-Wahl, Stichwahl, Kumulieren & Panaschieren und Bürgerentscheide Konsensmöglichkeiten erkennen.

Bei für uns zentralen Politikfeldern aber war kein hinreichender Spielraum absehbar:

In der Schulpolitik gab es erhebliche, teils unüberbrückbare Differenzen. Einig war man sich zwar, dass die individuelle Förderung aller Kinder im Mittelpunkt stehen soll. Die FDP war aber nicht bereit, in einen zwar auf Konsens beruhenden, aber gleichwohl systematischen und offensiven Umbau des Schulsystems hin zu einem längeren gemeinsamen Lernen mit Gemeinschaftsschulen einzusteigen. Sie wollte die Eigenständigkeit des Gymnasiums festschreiben und brachte ein Zwei-Säulen-Modell ins Spiel. Auch die konsequente Umgestaltung zu einem inklusiven Schulsystem war mit der FDP nicht machbar. Ob und wie weitgehend die Rolle der Kommunen, Schulen und Eltern in Sachen innovativer Schulentwicklung unter Einschluss des Gymnasiums gestärkt werden sollte, konnte nicht abschließend geklärt werden. Keinerlei Bewegungsspielraum gab es bei den Grundschulbezirken und der Drittelparität. So war zu befürchten, dass es allenfalls zu Formelkompromissen gekommen wäre, die im sensiblen Feld der Schulpolitik keine gute Grundlage für verlässliches Regierungshandeln sind.

Auch echter Klimaschutz und eine Energiewende mit dem Abrücken von Atom- und Kohlekraftwerken sowie dem Ausbau der Erneuerbaren waren nicht machbar. Genau darum geht es aber in einem Klimaschutzgesetz mit ehrgeizigen Zielen und wirkungsvollen Maßnahmen. Die FDP wird nicht abrücken vom Neubau von Kohlekraftwerken, der Atomkraft (insbesondere der Forschung in NRW) und will keinen echten Ausbau von Erneuerbaren und Kraft-Wärme-Kopplung. Ebenso klar war, dass die FDP alles tun wird, um den Kraftwerksbau in Datteln (Stichwort: Zurücknahme LEP 4) sowie die CO-Pipeline voranzutreiben. Bei der Ökologie konnten wenige Gemeinsamkeiten (Effizienzagenturen, Umweltwirtschaft) die Differenzen bei den Themen Flächenverbrauch, Kies- und Sandabbau, Stärkung des Verbraucherschutzes, Tierschutz, Wasserrahmenrichtlinie etc. nicht aufwiegen. Auch beim Thema Verkehr waren klare Dissense bei den Themen Stärkung des ÖPNV, Schülerbeförderung, Lärmschutz und Sozialticket unübersehbar.

Bei der Arbeitsmarktpolitik, konkret bei den Themen Mindestlohn, Tariftreuegesetz, LPVG- Novelle und Ausbildungsplatzgarantie, gab es deutliche Unterschiede bei der Einschätzung, inwieweit Änderungen an bestehenden Regelungen sinnvoll seien sowie bei den notwendigen Instrumenten zur Umsetzung. In der Sozialpolitik gab es neben einigen Gemeinsamkeiten klare Differenzen bei der Krankenhauspolitik, dem Umgehen mit der Pflegesituation, beim Nichtraucherschutz und in der Frauenpolitik.

Beim Thema Kommunalfinanzen war man sich zwar einig über die Notwendigkeit von Finanzhilfen und erhöhter finanzieller Beteiligung des Bundes, es gab aber klare Differenzen in der Bewertung des Umfangs der kommunalen Schuldensituation sowie bei der konkreten Ausgestaltung der Finanzhilfen (Entschuldungsfonds). Ebenso wurde von Seiten der FDP keine Bereitschaft zur Änderung der §§ 107/108 Gemeindeordnung signalisiert.

In der Gesamtbewertung war das deutlich zu wenig, um eine gemeinsame Regierung zu bilden. Wir woll(t)en die sozial-ökologische Erneuerung beherzt gestalten und nicht auf Formelkompromissen beruhende Politik verwalten. Besonders in der letzten Phase der Sondierung wurde deutlich, dass die FDP dies nicht schaffen konnte oder wollte. Folgerichtig hat sie die Sondierungen abgebrochen und das von uns und der SPD ausgesprochene Angebot zu einem weiteren Gespräch abgelehnt.

Wie geht es weiter?
Was nun in NRW weiter geschieht, ist offen. Die NRW-SPD hat Freitagabend der CDU eine Absage für weitere Gespräche zur Bildung einer Großen Koalition erteilt, gleichzeitig aber auch eine rot-grüne Minderheitsregierung verworfen. Die SPD will jetzt aus dem Parlament heraus den Politikwechsel auf den Weg bringen und akzeptiert, dass die Regierung Rüttgers/Pinkwart geschäftsführend im Amt bleibt. Damit nimmt sie in Kauf, dass im Bundesrat der Mehrheitswille der nordrhein-westfälischen Bevölkerung nicht zur Wirkung kommt.

Das ist zu defensiv und nicht zu Ende gedacht. Vor allem lässt es die zentrale Rolle der Landesregierung bei den anstehenden wichtigen Bundesratsentscheidungen außer acht: Der von schwarz-gelb geplante Sozialabbau des Sparpakets und die Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke ist so nicht zu verhindern.

Wir haben Verständnis dafür, dass Hannelore Kraft enttäuscht ist, nachdem sie fast alles versucht hat. Das kann aber nicht das letzte Wort von Hannelore Kraft und ihrer SPD sein. Wir sind überzeugt, dass man genau prüfen muss, ob man die schwarz-gelbe Minderheitenregierung, die jetzt noch ohne Mehrheit und Legitimation im Amt ist, durch eine rot-grüne Minderheitenregierung, die am 9. Mai von den WählerInnen gewählt wurde, ablösen kann.

Ansonsten würde die abgewählte Regierung Rüttgers/Pinkwart wie mit Pattex an ihren Stühlen kleben, solange die Umfragen für CDU und FDP schlecht sind. Das bedeutet, dass die alte abgewählte Landesregierung mit ihrer Politik den Karren in Bund und Land weiter in den Morast zieht.

Die Grünen werden in Verantwortung dafür werben, dass es nicht zu einer solchen Situation kommt. Die NRW-Landesverfassung sieht ausdrücklich die Bildung einer Minderheitsregierung vor. Hannelore Kraft kann ohne die Stimmen der Linkspartei zur Ministerpräsidentin gewählt werden und eine Regierung bilden. Diese Möglichkeit werden wir zeitnah sehr gründlich prüfen und konkretisieren. Und außerdem werden wir mit der SPD im Gespräch bleiben.

Die Verhandlungskommission, die auch alle Entscheidungen im Zusammenhang mit den Ampel-Sondierungen einstimmig getroffen hat, wird weiter beraten, ob andere Lösungswege vorstellbar sind.

Dies können wir als Partei bei unserer LDK am kommenden Wochenende in Neuss gemeinsam diskutieren und beraten. Darauf freuen wir uns!

Mit herzlichen grünen Grüßen
Sylvia Löhrmann, Verhandlungsführerin
Arndt Klocke und Daniela Schneckenburger, Landesvorsitzende

10Mai

Danke!

danke_gbreit

NRW hat gewählt – das vorläufige amtlichen Endergebnis liegt vor: CDU: 34,6 % (-10,2) SPD: 34,5% (-2,6) Grüne: 12,1% (+5,9) FDP: 6,7% (-0,5) Linke: 5,6% (+2,5) Sonstige (eine Auswahl): Piraten: 1,5% / ProNRW: 1,4% / NPD: 0,7% (-0,2) Dies bedeutete eine Sitzverteilung (191 Sitze ohne Überhangmandate): CDU: 67 (89), SPD: 67 (74), Grüne: 23 (12), FDP: 13 (12), Linke: 11 (-)

09Mai

Endspurt: Wer noch nicht war – jetzt unbedingt wählen gehen!

Denn jede Stimme zählt! Für ein sozialeres, ökologisches und zukunftsfähiges NRW jetzt schnell Grün wählen! Noch 55 Minuten ist Zeit!

08Mai

FDP will Mindestlohnregelung für Pflege kippen

Ein Aufatmen ging durch die Pflegeberufe, als für Pflegehilfsberufe endlich eine Einigung über einen Mindestlohn von 8,50 € West / 7,50 € Ost erzielt wurde. Die CDU Arbeitsministerin Frau von der Leyen wollte diese Einigung nun zum 1. Juli umsetzen. Dann würde für die 800 000 Beschäftigten dieser Branche endlich ein einheitlicher Mindestlohn gelten. Nun kommt der FDP Wirtschaftsminister Brüderle daher und pacht auf den Koalitionsvertrag und lehnt die unbefristete Einführung dieses Mindestlohns ab. Unglaublich!

Wie lange will sich die CDU eigentlich noch in der Sozialpolitik von der arbeitnehmerfeindlichen FDP auf der Nase herumtanzen lassen?

MAcht diesem Spuk ein Ende! Alle Wahlberechtigten in NRW haben schon Morgen die Chance der FDP zu zeigen, das eine solche Politik in einem Sozialstaat unerwünscht ist! Morgen unbedingt WÄHLEN GEHEN! Für mehr Grün und mehr soziale Gerechtigkeit!

MACHT MEHR MÖGLICH!

06Mai

Finanzlage des Staates dramatisch – und die FDP will Steuersenkungen!

Heute kam sie dann – die lang erwartete Steuerschätzung ist da! Und sie sagt ganz deutlich Einnahmeverluste für Bund, Länder und Gemeinden in Höhe von 38,9 Milliarden Euro in den nächsten 4 Jahren vorraus! Eine unvorstellbare Summe! Dieses Geld wird uns fehlen: im Ausbau von Infrastruktur (Verkehr), den Gemeinden zur Instandhaltung der Strassen, der Kultur, den Büchereien, bei der Polizei, der Bildung, usw.

Es wird also gespart werden müssen. Doch wo und wie? Noch Anfang Februar sagte der CDU NRW Ministerpräsident Rüttgers: “Die Steuerschätzung kommt doch schon in der ersten Maiwoche, vor der Landtagswahl am 9. Mai. Die Bürger werden also Klarheit haben”. Das waren seine Worte. Das ist übrigens der Rüttgers, der den Steuersenkungen für Hoteliers zugestimmt hat, obwohl damals schon kein Geld dafür da war!

Und wo ist jetzt die Klarheit? Ich zitiere einen Artikel von Spiegel Online von heute Abend:

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble stellt die Daten in seinem Ministerium vor – da wird er nach dem Satz des CDU-Ministerpräsidenten gefragt.

Schäuble weicht aus: “Am Sonntag finden Wahlen in NRW statt”, sagt er. Und fügt knapp hinzu, es bleibe die Regierungsbildung abzuwarten.

Im Klartext: Von ihm gibt es nichts Konkretes bis Sonntag.

Statt der Klarheit, von der Rüttgers gesprochen hat, gibt es wieder nur Ausflüchte. Wie Schwarz-Gelb es schaffen will, die Schuldenbremse ab 2011 einzuhalten und weitere Steuerentlastungen ab spätestens 2012 umzusetzen – unklar.

Und die FDP mit ihren Wahnwitzigen Steuersenkungsvorhaben (Unter anderem die Abschaffung der Gewerbesteuer – die einzige Steuer, die direkt in der Kommune bleibt)? Nochmal Spiegel Online:

Auch bei der FDP ist nichts zu erfahren. Sie will grundsätzlich an ihrem Konzept nicht rütteln lassen. Fraktionschefin Birgit Homburger verweist auf den Koalitionsvertrag: Da sei eine Steuerreform mit Vereinfachungen und Entlastungen für untere und mittlere Einkommen festgelegt worden. “Wir halten an dieser Steuerreform fest.” Deutschland habe kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem. Die FDP sei bereit, im Haushalt zu sparen.

Doch wo? Auch bei den Liberalen gibt es dazu kein Wort. Nicht jetzt.

Alles nur Wahlkampf! Leere Versprechen ohne konkrete Aussagen! Aber wie man die FDP kennt, werden es sowieso wieder kleinen Leute ausbaden müssen. Arbeiter und Angestellte, Arbeitslose und Hartz 4 Empfänger – verschont werden sicher wieder Millionäre und Unternehmer! Nur wer schon hat, dem wird von der FDP auch noch mehr gegeben!

Wir Grünen sagen ganz klar: Es nicht die Zeit für Steuersenkungen – es ist kein Geld da!

Wir brauchen jeden Euro um unser Land und unsere Städte und Gemeinden lebensfähig und lebenswert zu erhalten!

Gegen eine Steuerpolitik für Besserverdienende – Am Sonntag Grün wählen!

MACHT MEHR MÖGLICH FÜR NRW!

Hier der ganze Artikel auf Spiegel Online!

06Mai

Brötchenaktion in Jülich am Bahnhof

Nachdem wir Gestern sehr erfolgreich in Merzenich am Bahnhof Brötchen und Grüne Inhalte verteilt haben, haben wir die Aktion heute Morgen von 6:15 Uhr bis 8:45 Uhr in Jülich wiederholt!

GRÜN GIBT EBEN ALLES!broetchen

05Mai

Ankündigung: 3 Tage Wach für Ihre Fragen zur Landtagswahl

In der Landesgeschäftsstelle lassen wir wieder nichts unversucht!

Ab Donnerstag, dem 6. Mai um 18:00 Uhr, bis zum Sonntag (18:00 Uhr) sind wir 72 Stunden non-stop für Euch wach.

Ihr habt eine Frage? Wir haben Antworten! Mit einem Team aus WahlkämpferInnen, Abgeordneten, MitarbeiterInnen und Freiwilligen wollen wir jede Eurer Frage beantworten. Dafür stellen wir Euch ein spezielles Online-Tool zur Verfügung, über das ihr uns eure Frage stellen könnt und auf dem wir die Antworten veröffentlichen. Das ganze läuft, wie oben schon gesagt, ab Donnerstag um 18:00 Uhr und ist über den links stehenden Link zu erreichen.

Begleitet wird dies von unserem Live-Stream, in dem wir auch die ein oder andere Frage beantworten werden und GRÜNE Promis zu Gast haben: Unsere Spitzenkandidatin Sylvia schaut natürlich mehrmals vorbei, aber auch die Bundesvorsitzenden Cem Özdemir und Claudia Rorth, unsere Landesvorsitzenden Arndt Klocke und Daniela Schneckenburger, sowie Volker Beck, Kerstin Müller und Renate Künast haben ihr Kommen angesagt!

Falls ich es zwischen meinen Terminen noch schaffe, werde ich auch noch in der Landesgeschäftsstelle vorbeischauen!

04Mai

Cem Özdemir in Düren

Podium Cem Özdemir, Jörg Benter, Gudrun Zentis

Heute um 11:00 Uhr haben wir am Kaiserplatz in Düren eine Bühne aufgebaut um zusammen mit Cem Özdemir und den Landtagskandidaten mit den Bürgern zu diskutieren. Oliver führte souverän durch die Veranstaltung und das Publikum nutzte die Gelegenheit uns viele Fragen zu stellen! So macht Wahlkampf Spaß!
Auf der Seite mit den Videos sind weitere Impressionen mit Originaltönen zu sehen!

Cem und Jörg

Gespräch Cem Özdemir und Jörg Benter

Podium Cem Özdemir, Jörg Benter, Gudrun Zentis,

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