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11Dez

Neuer Vorstand der Grünen im Kreis Düren gewählt

KV Düren Vorstand Dezember 2011

KV Düren Vorstand Dezember 2011

Gestern, am 10.12.2011 wurde ein standen Vorstandswahlen bei der Kreismitgliederversammlung der Grünen auf der Tagesordnung. Zunächst wurde eine überarbeitete Satzung und Finanzordnung verabschiedet und dann ging es an die Vorstandswahlen.

Der vor zwei Jahren fast komplett erneuerte Vorstand stellte sich mit kleinen Änderungen zur Wiederwahl und bekam mit einer sehr hohen Zustimmungsquote auch den Auftrag die Vorstandsarbeit fortzusetzen:

Geschäftsführer: René Becker
Kassierer: Christian Waldkirch
Sprecherin: Astrid Hohn
Sprecher: Oliver Krischer
Beisitzerin: Annika Uerlings (Grüne Jugend)
Beisitzerin: Emily Wilkomm-Laufs
Beisitzer: Helmut Riebe
Beisitzer: Tobias Schlubach
Beisitzer: Jörg Benter

Deligierter Landesfinanzrat: Christian Waldkirch

Wir, der neue Vorstand bedanken uns für das Vertrauen und die lobenden Worte auf der KMV!

06Mai

Stromkonzessionsverträge

n Langerwehe läuft die Konzession des RWE aus, das Stromnetz zu betreiben. Wie das RWE auf Bestrebungen von Gemeinden reagiert, die das Netz in Zukunft selbst betreiben möchten, fasst ein Bericht des Magazins Monitor der ARD gut zusammen. Wer den Beitrag am 05.05.2011 verpasst hat, kann ihn hier ansehen. Unter anderem wird aus dem Nachbarort Inden berichtet, wo Frau Rehfisch über das Verhalten des RWE berichtet.

Auch wir Grünen in Langerwehe haben den Antrag gestellt, zu prüfen, ob es nicht möglich ist, sich an der Gründung von Kreiswerken zum Netzbetrieb in der Region zu beteiligen. Das würde der Gemeinde zusätzliche Einnahmen ermöglichen, auf die wir dringend angewiesen sind. Den ausführlichen Beitrag dazu finden Sie hier

13Apr

Windenergie ? Ein klares JA für Langerwehe

Die Stadt Düren hat den Flächennutzungsplan für das Gebiet am Ortsrand von Echtz (Einstimmig!) geändert. Die Errichtung von Windkraftanlagen ist damit als priviligiertes Vorhaben im Außenbereich zulässig (§35 Abs. 1 Nr. 5 BauGB). Das Gebiet um das es sich handelt erstreckt sich direkt südlich der A 4 im Westen von Echtz, bis zur Gemeindegrenze Langerwehe. Das ist sicherlich ein guter Standort für große Windräder. Aber warum an der Gemeindegrenze aufhören? Auch auf Langerweher Gemeindegebiet wäre, an dieser Stelle, noch Platz für weitere 2 Windräder!

Nahe der A 4

Das Gebiet liegt genau in einer guten Windlage, mit ausreichenden Abstandsflächen zu umliegender Wohnbebauung. Ich habe mir das angesehen und der Standort ist wirklich ideal. Es würden deutlich größere Abstände eingehalten, als an der Halde Nierchen.
Das Gebiet in Richtung Osten / Echtz:

Blick an der A 4 entlang Richtung Düren

Blick an der A 4 entlang Richtung Düren


Blick in Richtung Echtz

Blick in Richtung Echtz

In Richtung Süden / Geich

Blick in Richtung Geich

Blick in Richtung Geich

In Richtung Süd-West / Luchem

Blick Richtung Luchem

Blick Richtung Luchem

In Richtung Westen

Ein Windrad verschandelt die Landschaft?

Ein Windrad verschandelt die Landschaft?

Der Blick in Richtung Westen ist sicherlich dominiert vom Kraftwerk Weisweiler. Die Silhouette von Windrädern wird sich sicherlich harmonischer in die Landschaft einfügen, als dieser riesige Dinosaurier der Stromproduktion. Und schon heute wissen wir, das es dem Braunkohlekraftwerk gehen wird, wie den Dinosauriern: Es wird aussterben und im schlimmsten Fall für viele Jahre eine riesige Industrieruine bleiben. Gleichzeitig ist die Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr bereit die Risiken der Atomenergie zu tragen und verlangt einen Ausstieg aus dieser Hochrisikotechnologie. Aber wir sind ein Industrieland. Wir benötigen Strom, viel Strom. Auch dafür, das das Leben in unseren technisierten Haushalten so funktioniert wie wir das möchten. Auch für die Industrie und hoffentlich auch für die neuen Antriebe unserer Fahrzeuge. Dieser Strom muss irgendwo und irgendwie umweltfreundlich produziert werden. Windräder sind eine Möglichkeit mit hoher Effizienz umweltfreundlichen Strom zu produzieren. So zusagen der Strom der Zukunft! Das ist heute nicht viel anders als vor vielen Jahrzehnten, als man die Braunkohleverstromung in großem Stil angefangen hat. Da hat man hässliche und schadstoffausstossende Kraftwerke ins Rheinland gesetzt.
Wir können jetzt nicht sagen: Energierevolution JA – aber bitte nicht bei uns. Wenn die Stromversorgung auch in Zukunft gesichert sein soll, müssen viele mitziehen. Wir auch! Auch Langerwehe muss sich auf dem Weg machen, seine Stromversorgung auch in Zukunft zu sichern. Dazu gehören auch zwei neue Windräder. Die Fläche an der A 4 ist die einzige Fläche in der Gemeinde, die sich für die Aufstellung von 2 Windrädern, unter Berücksichtigung von Mindestabständen zur Wohnbebauung, eignet. Wir sollten jetzt nicht zögerlich sein, sondern mutig den Weg in die (Energie-)Zukunft gehen. Wer immer nur zögert und hadert, wird sehr schnell an fortschrittlichen Entwicklungen nicht mehr teilhaben.
Die beschriebenen Flächen wurden übrigens schon in der “Energievision 2050″ für Langerwehe genannt. Diese wurde dem Bauausschuss bereits im Jahre 2008 vorgestellt – Der Bauausschuss stimmte dieser Energievision wohlwollend zu. Nun ist die Gelegenheit da, sich an einen ersten Schritt zur Umsetzung zu machen. Diese Gelegenheit darf man nicht ungenutzt verstreichen lassen.

Die von Herrn Göbbels im Gespräch mit Frau Kinkel erklärten Befürchtungen (nachzulesen hier ) teile ich nicht: Ein Schattenwurf in Luchem ist bei dem Abstand extrem unwahrscheinlich und wenn überhaupt nur Morgens früh direkt nach Sonnenaufgang zu erwarten. Da wir an den meisten Tagen im Jahr Westwind haben, sind Feinstaubaufwirbelungen in Richtung Luchem / Langerwehe ebenfalls sehr unwahrscheinlich. Auch widerspreche ich Herrn Göbbels in bezug auf die Windräder auf der Halde Nierchen: Langerwehe hat dort nicht 9 Windräder – die meisten stehen nicht auf Langerweher gebiet. Ausserdem gab es dort Probleme in der Planung mit den Abstandsflächen – so wird eine Überarbeitung dieser schon älteren Anlagen (das sogenannte Re-Power) schwierig. Dabei könnte auch mit heutiger Technik aus diesem Standort sicherlich mehr Leistung herausgeholt werden. Hinweisen möchte ich auch noch darauf, das unsere Gemeinde durch die Erträge der Windräder auch neue Steuereinnahmen generieren würde – in Zeiten klammer Haushaltskassen etwas, das nicht unwichtig ist.

Abschliessend möchte ich mit zwei Bildern aus dem Tagebau Inden noch einmal deutlich vor Augen führen, wie Zerstörerisch sich die Braunkohleverstromung auf die Landschaft auswirkt. Das Ausmaß der Vernichtung der Landschaft und der Lebensräume ist hier sehr viel größer, als bei einem Windpark. Unter Windrädern kann immer noch Landwirtschaft betrieben werden …

Braunkohletagebau Inden

Braunkohletagebau Inden


Braunkohletagebau Inden

Auch der Arbeitskreis Klima, Energie und Umwelt der Zukunftswerkstatt Langerwehe wird sich sicherlich in seiner nächsten Besprechung am Donnerstag (14.04.11 / 19:30 Uhr / Betriebsgebäude des Wasserleitungszweckverbandes in Langerwehe) mit dem Thema “Windräder” beschäftigen – wenn Sie mitdiskutieren möchten sind Sie herzlich eingeladen!

08Apr

Stolpersteine für Langerwehe

Gestern Abend hatte Marie-Theres Jung zu einer Informationsveranstaltung über das Projekt “Stolpersteine” ins Pfarrheim eingeladen. Frau Jung betreut dieses Projekt federführend bei der kfd-Langerwehe. Da wir diesem Projekt von Beginn an unsere Unterstützung zugesagt haben, habe ich mich besonders gefreut, das Gestern Abend fast 50 Einwohner den Weg ins Pfarrhaus gefunden haben.

In einem interessanten Kurzvortrag wurden die bisherigen Ergebnisse der Recherchen über jüdische Mitbürger, die in den 30er/40er Jahren in Langerwehe gelebt haben, vorgestellt. Ca. 60 Menschen jüdischen Glaubens konnten bisher ermittelt werden. Angesehene Mitbürger der Langerweher Gesellschaft, wie Herr Dr. Proschen, aus Augenzeugenberichten, zu erzählen wußte!

Von den ca. 60 Mitgliedern der jüdischen Gemeinde in Langerwehe kann für bisher 19 Menschen angenommen werden, das sie von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Einige sind sicher auf den Transporten umgekommen, andere in den Konzentrationslagern umgebracht worden.

Aber wir suchen noch weiter: Wer hat noch Informationen über jüdische Mitbürger (oder andere Verfolgte im nationalsozialistischen Deutschland), die zwischen 1933-1945 aus Langerwehe deportiert und/ oder umgebracht wurden? Alle Beteiligten sind dankbar, wenn Sie diese Informationen mit uns teilen.

Mit der Aktion Stolpersteine von Gunter Demnig soll an diese Mitbürger erinnert werden. Es wird eine Messinggedenktafel mit den Lebensdaten dieser Menschen vor ihrem letzten bekannten Wohnort in der Gemeinde, in den Boden eingelassen.

Auf der Internetseite Stolpersteine kann man sich über das Projekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig weiter informieren. Eine Verlegung der Steine in Langerwehe ist für Dezember 2011 geplant!

Damit das Schicksal dieser Menschen nicht in Vergessenheit gerät!

02Apr

BUNDESREGIERUNG VERTUSCHTE DAS VERSCHWINDEN VON 2.285 HOCHRADIOAKTIVEN BRENNELEMENTEN AUS JÜLICH

Zur Antwort der NRW-Landesregierung, wonach über 2.285 hochradioaktive Reaktorkugeln aus dem stillgelegten Versuchsreaktor Jülich verschwunden sind, erklärt Oliver Krischer, Energieexperte der Grünen Bundestagsfraktion aus dem Kreis Düren:

“Dass heute niemand sagen kann, wo 2.285 hochradioaktive Brennelementekugen aus dem stillgelegten Versuchsreaktor AVR Jülich geblieben sind, ist ein Skandal. Möglicherweise sind sie illegal und falsch deklariert in der Asse entsorgt worden und sind nun ein wesentliches, des milliardenschweren Problems dort.

Aber nicht auszudenken ist, falls diese Kugeln in die falschen Hände geraten sind. Im Internet werden derartige Kugeln – sie wurden in unbestrahlter Form als Werbegeschenke der Atomindustrie verteilt – immer wieder versteigert. Es wäre ein böses Erwachen, wenn da ein Atomfetischist plötzlich an ein verstrahltes Exemplar gekommen ist. Ganz zu schweigen davon, wenn die Kugeln in die Hände von Terroristen oder Anderen gelangt sind.

Und dann der Skandal im Skandal: Das Verschwinden der 2.285 Kugeln ist erst durch eine Antwort der rot-grünen NRW-Landesregierung auf Anfrage der Grünen Landtagsfraktion bestätigt worden. Noch vor drei Wochen hat die Bundesregierung in Person des Parl. Staatssekretärs Thomas Rachel (CDU – Düren) auf meine eindeutigen Fragen zum Verbleib der Kugeln schlichtweg die Wahrheit vertuscht. Herr Rachel, der sich selbst für seine guten Beziehungen zu den Vorständen des Forschungszentrums lobt, wird erklären müssen, warum er meine Fragen nicht vollständig und wahrheitsgemäß beantwortet hat.

Erschreckend ist, wie leichtfertig die Bundesregierung mit dem Verbleib von hochradioaktivem Atommüll umzugehen scheint. Doch dies passt in das Bild der schwarz-gelben Koalition. Es wird verschleiert und vertuscht wo es nur geht, anstatt sich den Folgen der hochgefährlichen Atomkraft zu stellen.

Es wird Zeit, dass der Jülicher Atomsumpf endlich vollständig ausgetrocknet wird. Das andauernde Vertuschen und Verschweigen und die Lügen um den kläglich gescheiterten Reaktor müssen ein Ende haben. Wenn die Verantwortlichen im Forschungszentrum Jülich und in der Bundesregierung als neunzigprozentiger Mehrheitseigner dazu nicht Willens sind, sind sie fehl am Platze.”

30Mrz

Mitbestimmung für Landesbedienstete stärken !

Die CDU/FDP hatte in NRW die Mitbestimmungsmöglichkeiten der Landesbediensteten auf ein historisches Tief zurückgefahren. Die Arbeitgeber bekamen mehr freie Hand und den Personalräten wurde in vielen Fällen nur noch ein Beratungs- statt Mitbestimmungsrecht eingeräumt. Im Wahlkampf von Rot und Grün wurde es versprochen: Das sollte nach einem Wahlsieg von Rot-Grün wieder geändert werden. Nun ist es soweit: Am 29.03. wurde der Gesetzentwurf zur Änderung des Personalvertretungsgesetzes in den Landtag zur Beratung eingebracht. Nach passieren der Parlamentarischen Hürden können die Landesbeschäftigten endlich wieder Mitbestimmen!

Gehaltene Wahlversprechen stärken das Vertrauen in die Politik!

Weitere Infos und den Gesetzentwurf gibt es auf der Internetseite des Ministeriums für Inneres und Kommunales

28Mrz

Anti Atom Demo Köln März 2011

Anti Atom Demo Köln

Anti Atom Demo Köln

Empört Euch! rief der Kinderarzt Alex Rosen (IPPNW) den 40 000 versammelten Atomkraftgegnern auf der Deutzer Werft zu. Empört Euch gegen die ungeheuren Strahlenbelastungen dieser Energie – heute und in Zukunft. Denn wir hinterlassen aus den Kernkraftwerken für viele tausend Jahre einen Berg von strahlendem Müll, für das es keine sicheren Endlager gibt!

Die wirklich inhaltlich gute Rede von Dr. Alex Rosen kann man hier nachlesen!

250 000 Teilnehmer an den Demos am Samstag in 4 Städten zeigen deutlich: Die Bevölkerung will diese hochrisiko Energie nicht! Der Schlachtruf: ABSCHALTEN! ging immer wieder durch die Menge. Das macht Mut für weiteren Widerstand! Wir müssen weiter lautstark den Ausstieg fordern – in Deutschland, Europa und dem Rest der Welt!

Weitere Bilder der Demonstration habe ich hier abgelegt: Bilder Album

Ein Video dazu gibt es hier zu sehen: Video

24Mrz

Anti Atom Demo am Samstag in Köln

Jetzt ist jeder wichtig !

Wer sich uns anschliessen möchte und am Samstag zur Anti Atom Demo in Köln fahren möchte, für den gibt es jetzt nähere Infos:

Das Programm des OV Düren für Samstag:

10.30Uhr: Treffen am Bahnhof Düren, am Fahrradparkhaus (Eingang Südseite) und Bilden von Ticket-Fahrgemeinschaften, um die Reise günstig zu gestalten. Koordination vor Ort durch Verena Schloemer.
(Alternativ können Demo – Teilnehmer u.a. man auch die S-Bahn um 10.57Uhr ab Merzenich und 11.00 ab Buir nach Köln Deutz nehmen.)
10.45Uhr: Abfahrt nach Köln
11:30 Uhr: Bahnhof Köln-Deutz, Hauptausgang Ottoplatz
12:00 Uhr: Kleine Kundgebung vor dem Deutzer Bahnhof
13:00 Uhr: Demozug zum Haupt-Kundgebungsgelände “Deutzer Werft” (etwa 600
Meter)
14:00-16:00 Uhr: Kundgebung (mit Reden, Musik und Kabarett)
16:00-17:00 Uhr: Musikalischer Ausklang der Kundgebung
Rückfahrt nach Düren nach Absprache in Kleingruppen

Weitere Infos gibt es auch unter: www.gruene-dueren.de/ov

21Mrz

Mahnwache heute in Düren

!!!Aufruf!!!
Mahnwache gegen die Atomkraft und im gedenken an die Opfer der Natur- und Reaktorkatastrophe in Japan

Wo : Düren, Marktplatz
Wann: 21.03.2011 um 18.00Uhr

18Mrz

Wenn nicht jetzt – wann dann?

Das die Energiegewinnung aus Kernkraft viele Risiken beinhaltet haben wir schon immer gepredigt. Nach der Katastrophe von Tschernobyl sagte uns die Atomindustrie: Das passiert hier nicht – wir haben viel höhere Sicherheitsstandards!
Und nun: Ein Erdbeben und ein Tsunami sind über die Küste Japans hereingebrochen und das unvorstellbare ist nun doch passiert: Ein schwer beschädigtes Atomkraftwerk verteilt radioaktive Strahlung in die Umwelt. Die Schäden sind immens und noch gar nicht absehbar.

Deshalb ist es für uns allerhöchste Eisenbahn: Wir müssen dieser gefährlichen Technologie endlich den Rücken kehren!

Demonstrieren Sie mit uns gegen Atomkraft und für den Ausstieg: Am 26.03.2011 um 13:00 Uhr in Köln, Deutzer Werft !

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