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26Apr

Termin: Netzpolitik – Der Mensch aus Glas? Veranstaltung der Grünen Jugend

Die Grüne Jugend Düren veranstaltet am Samstag den 28.04. ab 18:00 Uhr einen Diskussionsabend zu Netzpolitik im Grünen Kreisverbands Büro an der Nideggener Str. 68 in Düren.

Themen werden sein:

- Umgang mit dem Internet
- Datensicherheit
- Urheber_Innenrechte
- Netzausbau ländlicher Raum
- Wahlmöglichkeiten über das Internet

GRÜNE Netzpolitik will diese Chancen nutzen. Mehr Offenheit von Politik und Verwaltung heißt mehr Transparenz und mehr Demokratie für alle Bürgerinnen und Bürger. Aber die Mobilität des Internets birgt auch viele Risiken: falsche Freunde, unzureichende Kontrolle der eigenen Daten, Copyright-Missachtung Personenbezogene Daten werden zunehmend zur Währung im Internet. Vermeintlich kostenlose Angebote wie Soziale Netzwerke oder Suchmaschinen, die europäisches Datenschutzrecht ignorieren, umfangreiche Konsumenten- und Persönlichkeitsprofile bilden und sie vermarkten, kosten den Preis der informationellen Selbstbestimmung.

ab 18 Uhr: Präsentation von Philipp Lategahn (Grüne Jugend Düren)

ab 20 Uhr Diskussionsrunde mit:
_Matthi Bolte (Politikwissenschaftler, netzpolitischer Experte von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN )
_Jörg Benter (Landtagskandidat von Bündnis 90/ Die Grünen für den Nordkreis Düren)

Moderation: Philipp Lategahn (Grüne Jugend Düren)

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

15Apr

UPDATE vom Zukunftsplan

Unser Update zum Wahlprogramm “Zukunftsplan NRW 2010″ steht ab sofort zum Download bereit:

Update des Grünen Zukunftsplan als PDF

15Apr

Einladung zum Dialog:Was kann das Land tun, um den Menschen in den Mittelpunkt des Gesundheitssystems zu stellen?

Was kann das Land tun, um den Menschen in den Mittelpunkt des Gesundheitssystems zu stellen?

Im Plenum: Ministerin Barbara Steffens (Bild), Joerg Benter (Landtagskandidat der Grünen im Nordkreis und Pflegefachkraft), Gerd Schloemer (Arzt), Dr. Frank Ebeling (Gastgeber, maxQ)

Alle Beteiligten auf dem Podium stehen Ihnen gern für Fragen und Austausch von Ideen zur Verfügung. Ich freue mich auf einen spannenden Abend! Die Diskussionsveranstaltung findet statt im “maxQ.” Berufsbildungszentrum Düren“, Fachseminar für Altenpflege, Goethestr. 16 in Düren. Der Ort verspricht schon einmal viele kompetente Gesprächspartner. Beginn ist um 19:00 Uhr.

Ich freue mich auf Sie!

01Apr

GRÜN MACHT DEN UNTERSCHIED – Wahlprogramm 2012

Auf der Landesdeligiertenkonferenz wurde heute das Update unseres Wahlprogramms beschlossen! Update? Warum ein Update?
Wir haben in einem langen, demokratischen Entscheidungsprozess unseren Zukunftsplan NRW im Jahr 2010 aufgestellt. Dieser behandelt alle Belange, die für eine gute Zukunft NRW’s nötig sind. Einiges aus diesem Zukunftsplan ist mittlerweile Wirklichkeit geworden (Abschaffung der Studiengebühren, Schulkonsens, Finanzierung der Hochschulen und vieler Lehrerstellen, Wiedereinsetzung LPVG, ….) – deshalb haben wir unseren Zukunftsplan überarbeitet – ein “UPDATE 2012″ beschlossen!
Die Rot-Grüne Minderheitsregierung hat in den 20 Monaten gut gearbeitet – es ist einiges geschafft – aber es gibt noch viel zu tun!

Das Wahlprogramm können Sie hier aufrufen und herunterladen!

Grün macht den Unterschied

Grün macht den Unterschied

30Mrz

Grün macht den Unterschied!

Grün macht den Unterschied

Grün macht den Unterschied

29Mrz

Ihr Direktkandidat für den Wahlkreis Düren 1

Die Wahlversammlung der Bündnis90 / Die Grünen des Wahlkreises Düren 1 hat mich wieder Eistimmig zum Direktkandidaten für die Landtagswahl am 13.05.2012 gewählt. Vielen Dank für das mir entgegengebrachte Vertrauen.

In den kommenden Wochen werde ich mich für starke GRÜNE INHALTE in einer neuen Rot-Grünen Regierung in NRW stark machen. Und GRÜNE INHALTE in der nächsten Regierung gibt es nur mit starken GRÜNEN! Dazu ist es für uns wichtig, das wir möglichst viele ZWEITSTIMMEN bei der Wahl am 13.05. bekommen. GEHEN Sie WÄHLEN – WÄHLEN SIE mit der ZWEITSTIMME die Grüne Liste.

Wir Grünen waren in den letzten 20 Monaten der Minderheitsregierung der Garant für den offenen Dialog der Fraktionen untereinander und mit der Bevölkerung. Wir haben mit der SPD zusammen VIEL GESCHAFFT – aber es GIBT AUCH NOCH VIEL ZU TUN!

Was wir bereits geschafft haben und in welchen Themenbereichen wir in der neuen Regierung Prioritäten setzen möchten, werde ich Ihnen in den nächsten Tagen hier vorstellen. Schauen Sie wieder herein!

Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, scheuen Sie sich nicht, mit mir in Kontakt zu treten.

11Dez

Neuer Vorstand der Grünen im Kreis Düren gewählt

KV Düren Vorstand Dezember 2011

KV Düren Vorstand Dezember 2011

Gestern, am 10.12.2011 wurde ein standen Vorstandswahlen bei der Kreismitgliederversammlung der Grünen auf der Tagesordnung. Zunächst wurde eine überarbeitete Satzung und Finanzordnung verabschiedet und dann ging es an die Vorstandswahlen.

Der vor zwei Jahren fast komplett erneuerte Vorstand stellte sich mit kleinen Änderungen zur Wiederwahl und bekam mit einer sehr hohen Zustimmungsquote auch den Auftrag die Vorstandsarbeit fortzusetzen:

Geschäftsführer: René Becker
Kassierer: Christian Waldkirch
Sprecherin: Astrid Hohn
Sprecher: Oliver Krischer
Beisitzerin: Annika Uerlings (Grüne Jugend)
Beisitzerin: Emily Wilkomm-Laufs
Beisitzer: Helmut Riebe
Beisitzer: Tobias Schlubach
Beisitzer: Jörg Benter

Deligierter Landesfinanzrat: Christian Waldkirch

Wir, der neue Vorstand bedanken uns für das Vertrauen und die lobenden Worte auf der KMV!

06Mai

Stromkonzessionsverträge

n Langerwehe läuft die Konzession des RWE aus, das Stromnetz zu betreiben. Wie das RWE auf Bestrebungen von Gemeinden reagiert, die das Netz in Zukunft selbst betreiben möchten, fasst ein Bericht des Magazins Monitor der ARD gut zusammen. Wer den Beitrag am 05.05.2011 verpasst hat, kann ihn hier ansehen. Unter anderem wird aus dem Nachbarort Inden berichtet, wo Frau Rehfisch über das Verhalten des RWE berichtet.

Auch wir Grünen in Langerwehe haben den Antrag gestellt, zu prüfen, ob es nicht möglich ist, sich an der Gründung von Kreiswerken zum Netzbetrieb in der Region zu beteiligen. Das würde der Gemeinde zusätzliche Einnahmen ermöglichen, auf die wir dringend angewiesen sind. Den ausführlichen Beitrag dazu finden Sie hier

13Apr

Windenergie ? Ein klares JA für Langerwehe

Die Stadt Düren hat den Flächennutzungsplan für das Gebiet am Ortsrand von Echtz (Einstimmig!) geändert. Die Errichtung von Windkraftanlagen ist damit als priviligiertes Vorhaben im Außenbereich zulässig (§35 Abs. 1 Nr. 5 BauGB). Das Gebiet um das es sich handelt erstreckt sich direkt südlich der A 4 im Westen von Echtz, bis zur Gemeindegrenze Langerwehe. Das ist sicherlich ein guter Standort für große Windräder. Aber warum an der Gemeindegrenze aufhören? Auch auf Langerweher Gemeindegebiet wäre, an dieser Stelle, noch Platz für weitere 2 Windräder!

Nahe der A 4

Das Gebiet liegt genau in einer guten Windlage, mit ausreichenden Abstandsflächen zu umliegender Wohnbebauung. Ich habe mir das angesehen und der Standort ist wirklich ideal. Es würden deutlich größere Abstände eingehalten, als an der Halde Nierchen.
Das Gebiet in Richtung Osten / Echtz:

Blick an der A 4 entlang Richtung Düren

Blick an der A 4 entlang Richtung Düren


Blick in Richtung Echtz

Blick in Richtung Echtz

In Richtung Süden / Geich

Blick in Richtung Geich

Blick in Richtung Geich

In Richtung Süd-West / Luchem

Blick Richtung Luchem

Blick Richtung Luchem

In Richtung Westen

Ein Windrad verschandelt die Landschaft?

Ein Windrad verschandelt die Landschaft?

Der Blick in Richtung Westen ist sicherlich dominiert vom Kraftwerk Weisweiler. Die Silhouette von Windrädern wird sich sicherlich harmonischer in die Landschaft einfügen, als dieser riesige Dinosaurier der Stromproduktion. Und schon heute wissen wir, das es dem Braunkohlekraftwerk gehen wird, wie den Dinosauriern: Es wird aussterben und im schlimmsten Fall für viele Jahre eine riesige Industrieruine bleiben. Gleichzeitig ist die Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr bereit die Risiken der Atomenergie zu tragen und verlangt einen Ausstieg aus dieser Hochrisikotechnologie. Aber wir sind ein Industrieland. Wir benötigen Strom, viel Strom. Auch dafür, das das Leben in unseren technisierten Haushalten so funktioniert wie wir das möchten. Auch für die Industrie und hoffentlich auch für die neuen Antriebe unserer Fahrzeuge. Dieser Strom muss irgendwo und irgendwie umweltfreundlich produziert werden. Windräder sind eine Möglichkeit mit hoher Effizienz umweltfreundlichen Strom zu produzieren. So zusagen der Strom der Zukunft! Das ist heute nicht viel anders als vor vielen Jahrzehnten, als man die Braunkohleverstromung in großem Stil angefangen hat. Da hat man hässliche und schadstoffausstossende Kraftwerke ins Rheinland gesetzt.
Wir können jetzt nicht sagen: Energierevolution JA – aber bitte nicht bei uns. Wenn die Stromversorgung auch in Zukunft gesichert sein soll, müssen viele mitziehen. Wir auch! Auch Langerwehe muss sich auf dem Weg machen, seine Stromversorgung auch in Zukunft zu sichern. Dazu gehören auch zwei neue Windräder. Die Fläche an der A 4 ist die einzige Fläche in der Gemeinde, die sich für die Aufstellung von 2 Windrädern, unter Berücksichtigung von Mindestabständen zur Wohnbebauung, eignet. Wir sollten jetzt nicht zögerlich sein, sondern mutig den Weg in die (Energie-)Zukunft gehen. Wer immer nur zögert und hadert, wird sehr schnell an fortschrittlichen Entwicklungen nicht mehr teilhaben.
Die beschriebenen Flächen wurden übrigens schon in der “Energievision 2050″ für Langerwehe genannt. Diese wurde dem Bauausschuss bereits im Jahre 2008 vorgestellt – Der Bauausschuss stimmte dieser Energievision wohlwollend zu. Nun ist die Gelegenheit da, sich an einen ersten Schritt zur Umsetzung zu machen. Diese Gelegenheit darf man nicht ungenutzt verstreichen lassen.

Die von Herrn Göbbels im Gespräch mit Frau Kinkel erklärten Befürchtungen (nachzulesen hier ) teile ich nicht: Ein Schattenwurf in Luchem ist bei dem Abstand extrem unwahrscheinlich und wenn überhaupt nur Morgens früh direkt nach Sonnenaufgang zu erwarten. Da wir an den meisten Tagen im Jahr Westwind haben, sind Feinstaubaufwirbelungen in Richtung Luchem / Langerwehe ebenfalls sehr unwahrscheinlich. Auch widerspreche ich Herrn Göbbels in bezug auf die Windräder auf der Halde Nierchen: Langerwehe hat dort nicht 9 Windräder – die meisten stehen nicht auf Langerweher gebiet. Ausserdem gab es dort Probleme in der Planung mit den Abstandsflächen – so wird eine Überarbeitung dieser schon älteren Anlagen (das sogenannte Re-Power) schwierig. Dabei könnte auch mit heutiger Technik aus diesem Standort sicherlich mehr Leistung herausgeholt werden. Hinweisen möchte ich auch noch darauf, das unsere Gemeinde durch die Erträge der Windräder auch neue Steuereinnahmen generieren würde – in Zeiten klammer Haushaltskassen etwas, das nicht unwichtig ist.

Abschliessend möchte ich mit zwei Bildern aus dem Tagebau Inden noch einmal deutlich vor Augen führen, wie Zerstörerisch sich die Braunkohleverstromung auf die Landschaft auswirkt. Das Ausmaß der Vernichtung der Landschaft und der Lebensräume ist hier sehr viel größer, als bei einem Windpark. Unter Windrädern kann immer noch Landwirtschaft betrieben werden …

Braunkohletagebau Inden

Braunkohletagebau Inden


Braunkohletagebau Inden

Auch der Arbeitskreis Klima, Energie und Umwelt der Zukunftswerkstatt Langerwehe wird sich sicherlich in seiner nächsten Besprechung am Donnerstag (14.04.11 / 19:30 Uhr / Betriebsgebäude des Wasserleitungszweckverbandes in Langerwehe) mit dem Thema “Windräder” beschäftigen – wenn Sie mitdiskutieren möchten sind Sie herzlich eingeladen!

08Apr

Stolpersteine für Langerwehe

Gestern Abend hatte Marie-Theres Jung zu einer Informationsveranstaltung über das Projekt “Stolpersteine” ins Pfarrheim eingeladen. Frau Jung betreut dieses Projekt federführend bei der kfd-Langerwehe. Da wir diesem Projekt von Beginn an unsere Unterstützung zugesagt haben, habe ich mich besonders gefreut, das Gestern Abend fast 50 Einwohner den Weg ins Pfarrhaus gefunden haben.

In einem interessanten Kurzvortrag wurden die bisherigen Ergebnisse der Recherchen über jüdische Mitbürger, die in den 30er/40er Jahren in Langerwehe gelebt haben, vorgestellt. Ca. 60 Menschen jüdischen Glaubens konnten bisher ermittelt werden. Angesehene Mitbürger der Langerweher Gesellschaft, wie Herr Dr. Proschen, aus Augenzeugenberichten, zu erzählen wußte!

Von den ca. 60 Mitgliedern der jüdischen Gemeinde in Langerwehe kann für bisher 19 Menschen angenommen werden, das sie von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Einige sind sicher auf den Transporten umgekommen, andere in den Konzentrationslagern umgebracht worden.

Aber wir suchen noch weiter: Wer hat noch Informationen über jüdische Mitbürger (oder andere Verfolgte im nationalsozialistischen Deutschland), die zwischen 1933-1945 aus Langerwehe deportiert und/ oder umgebracht wurden? Alle Beteiligten sind dankbar, wenn Sie diese Informationen mit uns teilen.

Mit der Aktion Stolpersteine von Gunter Demnig soll an diese Mitbürger erinnert werden. Es wird eine Messinggedenktafel mit den Lebensdaten dieser Menschen vor ihrem letzten bekannten Wohnort in der Gemeinde, in den Boden eingelassen.

Auf der Internetseite Stolpersteine kann man sich über das Projekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig weiter informieren. Eine Verlegung der Steine in Langerwehe ist für Dezember 2011 geplant!

Damit das Schicksal dieser Menschen nicht in Vergessenheit gerät!

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